ZAW: Werbemarkt dreht 2004 auch netto ins Plus

Donnerstag, 11. November 2004

Kurz vor Jahresende traut sich der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mit einer quantitativen Marktprognose für 2004 in die Öffentlichkeit: Nach drei Jahren Stagnation und Rezession rechnet der ZAW bei den Investitionen in Werbemittelproduktion, Werbeschaltung (Medien) sowie in Honorare und Gehälter in diesem Jahr mit einem Plus von 1 Prozent auf 29,19 Milliarden Euro. Die Netto-Werbeeinnahmen der Medien steigen laut der ZAW-Prognose um 0,8 Prozent auf 19,44 Milliarden Euro. "Der Turnaround im Werbemarkt gestaltet sich durch die anhaltend vorsichtige Konsumplanung der privaten Haushalte eher noch zäh", sagt ZAW-Präsident Hans-Henning Wiegmann.

Wieder wachsendes Zukunftsvertrauen spiegelt sich gleichzeitig in der Herbstumfrage des ZAW bei seinen 43 Mitgliedsverbänden wider. Danach hat sich die Grund-stimmung innerhalb der Werbebranche weiter aufgehellt. Stuften die Lage ihrer Wirtschaftsbereiche im Herbst vergangenen Jahres noch 29 Prozent deutlich pessimistisch ein, sind jetzt nur 4 Prozent dieser Auffassung. Das Lager der Unsicheren vergrößert sich dementsprechend auf 81 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent). Gestiegen ist ebenso die Anzahl der Optimisten von 7 auf 15 Prozent. rp
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