ZAW: Rot-Grün wird keine Trendwende am Werbemarkt bewirken

Dienstag, 24. September 2002

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) rechnet nach den Bundestagswahlen nicht mit einer durchgreifenden Trendwende im Werbegeschäft. Die wiedergewählte rot-grüne Regierung werde diesbezüglich keine entscheidenden Impulse bringen. Dennoch sei eine leichte Belebung des Werbemarkts durch das anlaufende Weihnachtsgeschäft zu erwarten. Der ZAW setzt seine Hoffnungen nun auf Gerhard Schröder, der sich dafür ausgesprochen habe, "dass freie Marktkommunikation für legal hergestellte und vertriebene Produkte im Rahmen der staatlichen und selbstdisziplinären Ordnung möglich sein müsse."

Der ZAW richtet seinen Blick außerdem nach Brüssel. Denn nach Auffassung des Verbands ist die Werbepolitik der Europäischen Union entscheidend, da sie zu rund 80 Prozent das Geschehen prägt. Im ZAW ist man der Auffassung, dass die EU-Kommission generell immer stärker zur Werbefeindlichkeit im Rahmen einer Verbraucherpolitik tendiert.
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