Yello: Hohe Wechselbereitschaft, aber Ärger mit der Kartellbehörde

Donnerstag, 30. November 2000

Fast jeder fünfte Deutsche neigt dazu, den Stromanbieter zu wechseln. Das ergab eine repräsentative GfK-Umfrage, die von Yello in Köln in Auftrag gegeben wurde. Bundesweit wurden über 1000 Personen befragt. Auf die Frage: „Neigen Sie in der derzeitigen Situation auch dazu, zu einem neuen Stromanbieter zu gehen, um Geld zu sparen?“ antworteten 19,8 Prozent mit Ja – weitaus mehr, als bisher angenommen. In der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren ist die Neigung etwas höher, bei Bürgern ab 60 Jahren ist sie am geringsten. Allerdings haben einige Energieanbieter Probleme mit der Kartellbehörde. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) legte Beschwerde vor dieser Institution ein, mit der Begründung, Yello Strom würde Strom unter Einstandspreis verkaufen. Sollte die Beschwerde erfolgreich sein, will der VKU auch gegen weitere noch ungenannte Stromkonzerne vorgehen. Bereits vor zwei Wochen war dem Yello-Konzern untersagt worden, weiter mit der Behauptung zu werben, wer bis Jahresende zu Yello wechsle, spare ein Jahr lang die Ökosteuer.
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