Wo, wie und wann immer ihr wollt: PayPal lässt Jeff Goldblum über das Bezahlen sinnieren

Donnerstag, 18. Oktober 2012
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Über PayPal weiß man hierzulande vor allem eines: das Unternehmen wickelt im westentlich Bezahlvorgänge zwischen zwei Personen ab, etwa bei Einkäufen auf Ebay. Seit 2002 gehört der Internet-Bezahldienst zum Reich der Online-Plattform. Seit Ende vergangener Woche weiß man auch, dass der neue Präsident David Marcus einen harten Restrukturierungskurs fährt. Vom Stellenabbau ist die Rede. 300 bis 400 Mitarbeiter in den Teams Produkte, Technologie und Marketing sollen in den USA ihre Jobs verlieren. Das wären rund drei Prozent der Belegschaft. Marcus, seit April im Amt, will aber auch neue Geschäftsfelder erschließen. Dabei verfolgt er ein ehrgeiziges Ziel: PayPal soll nichts anderes als die Kreditkarte zu ersetzen. Mit dem Unternehmen soll der Kunden künftig nicht nur Online mit dem Smartphone oder am Laptop bezahlen können, sondern eben auch in Geschäften und in Restaurants.

Sichtbar wird das seit Anfang der Woche in den USA. Dort hat das Unternehmen online eine Kampagne gestartet. Insgesamt besteht der Auftritt aus vier 30-Sekündern, in denen Jeff Goldblum als Testimonial zu sehen ist. Der Schauspieler, der mit Rollen in Jurassic Park, Die Fliege, Independence Day glänzte, erzählt in seiner leicht verwirrten Art in zwei Spots über die Vorteile von PayPal.

Sicher sei das Verfahren. Bequem. Und man müsse sich die Nummer seiner Kreditkarte nicht merken oder das Plastikteil suchen. Für einen zerstreuten Menschen wie Goldblum, dessen Charisma und Mimik die Spots tragen, ist das natürlich praktisch. Der Mime palavert in weiteren Videos über den Nutzen von PayPal. Das etwa den Nutzern das lästige Ausfüllen von Online-Formularen erspart. Und dafür Lebenszeit beschert, die man anders nutzen kann, zum Beispiel um Tango zu lernen. Oder man kann einen Stuhl kaufen, auf dem man gerade sitzt, sofern dieser in einem Geschäft zu haben ist. Konzipiert und umgesetzt hat den Auftritt mit dem Schauspieler Publicis & Hal Riney mit Sitz in San Francisco. mir

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