Wie Ferrero Nutella-Fans das Feiern verderben wollte

Mittwoch, 22. Mai 2013
Foto: Nutelladay.com
Foto: Nutelladay.com

Ausgerechnet Ferrero, Produzent von Nutella, Kinderschokolade und Co., entpuppte sich kurzzeitig als Spaßbremse. Nachdem der Süßwarenkonzern zunächst gegen den von Markenfans initiierten "Nutella Fan Day" vorging, rudert das Unternehmen nun zurück und lässt die Schokoladenfans weiter feiern. Der Tag zelebriert jedes Jahr im Februar die Haselnuss-Blüte. Nach den diesjährigen Feierlichkeiten staunte Gründerin Sara Rosso nicht schlecht, als sie Post von Ferrero bekam - darin eine Unterlassungserklärung. Die in Italien lebende Fotografin und Food-Bloggerin konnte es kaum glauben, hätte das Event Nutella doch ausschließlich positive PR gebracht. Sie setzte sich medial zu Wehr, ihre Posts auf Nutelladay.com brachten der gebürtigen Amerikanerin vor allem in den USA ein großes Medienecho ein.

In die Defensive gedrängt schlägt Ferrero nun neue Töne an: In einem offiziellen Statement, veröffentlicht auf englisch und italienisch, zeigt sich das Unternehmen dankbar für Fans wie Sara Rosso. Die Unterlassungserklärung gründete sich auf einige missbräuchliche Verwendungen des Markenlogos auf der Nutella-Fan-Day-Website - ein fast schon automatisierter Prozess, den die Ferrero-Anwälte bei Markenmissbrauch immer auf den Weg bringen. Das komplette Statement ist auf Nutalladay.com zu lesen. mh
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