Wetter-Patenschaft: Ein Hoch für den Mini Cooper

Dienstag, 31. Januar 2012
Mini fährt auf das Hoch Cooper ab
Mini fährt auf das Hoch Cooper ab

Cooper ist derzeit ein Topthema. Das bitterkalte Hoch aus dem Osten wird in den nächsten Tagen so etwas wie Wintergefühl aufkommen lassen. Für Deutschland erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis zum Wochenende Dauerfrost. Endlich, sagen die einen, doof die anderen. Cooper ist aber der Nachname des Mini-Erschaffers John Cooper. Und wer jetzt glaubt, da besteht ein Zusammenhang, der hat völlig Recht. Mini fährt über Umwege jeden Tag im Wetterbericht gerade eine Guerilla-Aktion. Eigentlich dürfen Unternehmen nicht über die Tiefs und Hochs, die unser Wetter bestimmen, werben. Und dennoch ist Cooper völlig legal. Eine Mitarbeiterin der BMW-Agentur Sassenbach Advertising in München hatte sich die Patenschaft für das Hoch bereits im vergangenen Herbst gesichert. 299 Euro dürfte die Patenschaft für das Hoch gekostet haben, das derzeit in aller Munde ist und für viel Gesprächstoff sorgt. Mini macht mit Stageteasern auf Mini.de, mit Facebook-Meldungen sowie Online-Bannern auf Wetter.de und Wetter.com auf Hoch Cooper aufmerksam.


Cooper wird 2012 nicht das einzige Hoch- oder Tiefdruckgebiet bleiben, das von Unternehmen über Umwege gekapert wird. Hinter Hoch Gulliver soll etwa Zalando stehen, hinter Volker das Vergleichsportal Möbel-Vergleichen.de. Und auch die Mittelsmänner von BMW werden nochmals zuschlagen. 2012 wird den Deutschen noch ein Mini-Tief begegnen. Wenn es nach der Premiummarke geht, soll das am besten vier Wochen andauern. mir
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