Wettbewerbshüter schießen gegen Karstadt und Kaufhof

Dienstag, 29. Januar 2002

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in Bad Homburg hat zum Auftakt des Winterschlussverkaufs (WSV) viel zu tun: Am Montag hagelte es Abmahnungen gegen die beiden Warenhausbetreiber Karstadt und Kaufhof. Sie sollen laut Wettbewerbszentrale gegen das geltende Wettbewerbsrecht verstoßen haben.

Das Textilkaufhaus Sinn Leffers, eine Karstadt/Quelle-Tochter, hatte bereits vergangenen Samstag mit 20-prozentigem Nachlass auf das gesamte Sortiment geworben. Auch bei Karstadt gab es ab Freitag Coupons, die auf den WSV bezogen waren. Kaufhof gewährte am Montag allen Kunden, die zwischen 8 Uhr und 10 Uhr in den Filialen einkauften, einen "Frühaufsteher-Rabatt" von 10 Prozent. Damit, so die Wettbewerbshüter, werde den Kunden bei einem so kurzen Zeitraum die Möglichkeit zum Vergleich mit anderen Angeboten genommen.
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