Werbungtreibende verlagern globale Marketingbudgets in die Emerging Markets

Donnerstag, 15. März 2012

Während hierzulande auf Branchenevents noch darüber diskutiert wird, in welche Kanäle die Unternehmen ihre Marketingsausgaben künftig verlagern, schaffen die global agierenden Markenartikler an anderer Stelle schon mal Fakten. Sie investieren immer mehr Geld in den Emerging Markets. Nach einer aktuellen Untersuchung der World Federation of Advertisers (WFA) unter ihren Mitgliedern shiften derzeit 60 Prozent ihre Marketingetats in Boommärkte wie China, Russland, Indien und Brasilien. Mit den erhöhten Marketingausgaben wollen sie dort neues Wachstum schaffen. Der Grund dafür ist einfach: Märkte wie Zentraleuropa gelten als gesättigt. Fast 95 Prozent der Marketingentscheider glauben, dass neues Wachstum vor allem außerhalb des US-Marktes entstehen wird. Die 65 Umfrageteilnehmer stehen dabei für fast 40 Milliarden US-Dollar Werbeinvestitionen weltweit.

Gleichzeitig bröckelt die Bedeutung der USA als Vorbildmarkt. Zwar wird für die globalen Marketingentscheider die USA weiterhin eine wichtige Bedeutung haben, aber 71 Prozent der Befragten sagt auch, dass mittlerweile die besten Beispiele für Marketing außerhalb der USA entstehen. Großbritannien, Kontinentaleuropa und Australien gelten dabei als Leuchttürme für integrierte Marketingstrategien. Korea, Japan und China sorgen bei Mobile für Aufsehen, die europäischen Märkte punkten mit kreativen Ausführung. Die USA sei hingegen führend bei Social-Media-Konzepten. Auf die Frage nach der beeindruckendsten Marketing-Kampagnen des Jahres 2011 nannten die Befragten Red Bull, Samsung, Apple, HP, Mini, Carlsberg, Unilever und die Buchvorstellung Jay Z sowie die Durex Social-Marketing-Kampagne. mir
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