Werbungtreibende erhöhen Werbebudgets in USA deutlich

Dienstag, 23. November 1999

Um fast 17 Prozent haben die Werbungtreibenden der 200 führenden Marken ihre US-Werbebudgets im ersten Halbjahr 1999 angehoben - damit liegen die Mediaausgaben für die Megabrands mehr als doppelt so hoch wie die der restlichen Mediaaufwendungen. Um rund 34 Prozent auf 387 Millionen US-Dollar hat der Telekommunikationsanbieter AT&T im ersten Halbjahr 1999 seine Werbeinvestitionen erhöht - und liegt damit auf Platz 1 im Ranking der Mediaausgaben der Megamarken. Mit einer Wachstumsrate von fast 30 Prozent folgt Erzrivale MCI Worldcom, der seine Mediaausgaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 382 Millionen Dollar aufpumpte. Platz 3 unter den Megamarken belegt Ford, das die Werbespendings um 16 Prozent auf 380 Millionen Dollar erhöhte. Chevrolet, die Nummer 1 des Vorjahres, landete mit einer Wachstumsquote von knapp 6 Prozent und einem Werbevolumen von 369 Millionen Mark auf Rang 4, gefolgt von der Daimler-Chrysler-Marke Dodge mit 335 Millionen Dollar (plus 14,5 Prozent). Den dramatischsten Satz unter den Megamarken vollzog der Kleinste unter den Telekommunikationsmarken: Sprint investierte fast 58 Prozent mehr in Media als im Vorjahreszeitraum und liegt nun mit 236 Millionen Dollar an Position 9 des Rankings. Insgesamt erhöhten sich die Werbeausgaben der Top-200-Marken der USA um 16,9 Prozent auf 15,6 Milliarden Dollar. Knapp 12 Milliarden Dollar gaben die Unternehmen dabei allein für die Werbemaßnahmen der Top-100-Marken aus. Abseits der Betrachtung der Mediainvestitionen der Top-Marken in den USA lag das Gesamtvolumen der Medienwerbung in den USA innerhalb des ersten Halbjahrs 1999 mit 41 Milliarden Dollar rund 7 Prozent über dem Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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