Werbung für Schönheits-OP’s: Schmidt-Ressort plant Einschränkungen

Montag, 14. Februar 2005

Werbung für Schönheitsoperationen soll in Deutschland zukünftig starken gesetzlichen Einschränkungen unterliegen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt plant, die chirurgischen Beauty-Eingriffe dem Anwendungsbereich des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) unterzuordnen. Im Blick hat die Gesetzesnovelle des Bundesgesundheitsministeriums dabei insbesondere "Formen der suggestiven oder irreführenden Werbung" - etwa dann, wenn in TV-Spots der Eindruck vermittelt wird, der Erfolg einer Operation könne mit Sicherheit garantiert werden. Konkrete Verbote erwarten die Anbieter unter anderem bei der bildlichen Darstellung von Ärzten, "Nachher-Vorher"-Vergleichen und Marketingaktionen für Minderjährige, etwa der Verlosung von Schönheitseingriffen. jh
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