Werbeverbot in Großbritannien trennt Bacardi und McCann-Erickson

Freitag, 26. November 2004

Der Getränkhersteller Bacardi und die Agentur McCann-Erickson beenden in Großbritannien ihre zehnjährige Zusammenarbeit. Grund für das Ende der Partnerschaft sind nach Berichten des Media Guardian die geplanten Werbebeschränkungen für Alkohol.

Die neuen Regelungen der Medienbehörde Ofcom beinhalten ein generelles Verbot von Alkohol-Werbung, die alkoholische Getränke als Stimulans, Sedativum oder die Stimmung beeinflussend darstellt. Unternehmen und Agentur sollen dafür keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben. Bacardi warb in der Vergangenheit vor allem mit lustbetonten und hedonistischen Motiven.

Die Getränkeindustrie befürchtet eine Reduzierung der Alkoholwerbung um 85 Prozent, falls die Ofcom-Pläne gesetzlich verankert werden. Die Alkoholindustrie gibt jährlich in Großbritannien alleine für TV-Werbung rund 181 Millionen Euro aus. ork
Meist gelesen
stats