Werbestreit zwischen Billa,Merkur und Spar

Mittwoch, 31. Oktober 2001

Zwischen den österreichischen Handelsketten Billa und Merkur, die zum BML-Konzern gehören, sowie Spar tobt ein Werbestreit mit direkten Preisvergleichen. Mit Printkampagnen versuchen die Lebensmittelhändler darzulegen, dass sie günstiger sind als der Mitbewerber. Auslöser ist eine Preiserhebung des Vereins für Konsumenteninformation. Das Ergebnis war ein günstigerer Warenkorb bei Spar. Merkur und Billa suchten aus der Untersuchung für sie günstige Preise heraus und warben damit. Spar konterte mit Preisvergleichen in Radiospots und Zeitungsinseraten, um die Darstellung zu korrigieren.

In das Scharmützel der Handelsketten, die zu den Top 3 der Werbungtreibenden in Österreich gehören, hat sich nun der Werberat eingeschaltet. Dieser kritisiert, dass Spar das übliche Maß an vergleichender Werbung überschritten habe und verlangt eine Stellungnahme. Derweil bemühen sich die Kontrahenten, das Vertrauen in die Euro-Preise zu stärken. Billa wirbt mit dem Euro-Fixpreis Team in Inseraten für stabile Preise. Spar kommuniziert in Anzeigen die Euro-Abrundungsgarantie und startet in dieser Woche eine Kampagne zur Euro-Abrundung einzelner Sortimente.
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