Werberestriktionen spalten Verbraucher

Dienstag, 08. Dezember 1998
Themenseiten zu diesem Artikel:

Restriktion Werberestriktion GfK


Geht es um eine Restriktion von Werbung, reagieren die Konsumenten gespalten. Die Hälfte der Bevölkerung und damit 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr plädierten 1998 für eine Einschränkung der Werbung. Gleichzeitig sank die Zahl derer, die ein vollständiges Werbeverbot befürworten, von knapp 19 Prozent auf 14,6 Prozent. Die Werbung so weiterlaufen lassen wie bisher würden rund 35 Prozent der Befragten (1997: 34,6). Das sind einige der wichtigsten Ergebnisse des aktuellen Kommunikationsbarometers, das regelmäßig von HORIZONT und der GfK Marktforschung, Bereich Omnibussysteme, erhoben wird. Demnach stehen an der Spitze der roten Liste der Werbebeschränkungen Alkohol- und Tabakwerbung: Fast 28 Prozent derjenigen Konsumenten, die sich generell für eine Einschränkung von Werbung aussprechen, wollen vor allem Alkoholwerbung einschränken. Knapp 17 Prozent der Befürworter von Werberestriktionen wollen engere Grenzen für Tabakwerbung sehen. Unter den Anhängern eines totalen Werbeverbots sprechen sich knapp 7 Prozent für das totale Aus von Alkoholwerbung aus, 6 Prozent wollen dieTabakwerbung abgeschafft wissen. Die überraschenden Resultate bei der Betrachtung der Ost-West-Differenzen sowie weitere Ergebnisse in der HORIZONT-Ausgabe 50/98 am kommenden Donnerstag.
Meist gelesen
stats