Werberat verwarnt Dotcoms

Mittwoch, 02. August 2000

Die Werbung von Dotcom-Unternehmen ist nicht nur immer häufiger zu sehen, sie wird auch immer umstrittener. Keine andere Branche hat so häufig gegen den guten Geschmack verstoßen wie die Internetfirmen, wie aus der aktuellen Halbjahresbilanz des Deutschen Werberats hervorgeht. Demnach entfielen 21 Prozent aller Beschwerden aus der Bevölkerung auf die Dotcom-Auftritte. Volker Nickel, ZAW-Sprecher, führt die zunehmenden Entgleisungen "auf mangelnde Professionalität in der Marktkommunikation mancher Internetfirmen" zurück und empfiehlt deshalb die Werbemaßnahmen in professionelle Hände zu legen. Insgesamt musste sich der Werberat in der ersten Hälfte dieses Jahres um rund ein Viertel mehr Beschwerden kümmern als im Vorjahreszeitraum.
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