Werbemarkt im Juli weiter schwach

Mittwoch, 13. August 2008

Der Werbemarkt zeigt wenig Bewegung: Bis Ende Juli 2008 stiegen die Bruttoausgaben in klassischen Medien um minimale 1,2 Prozent auf knapp 11,6 Millarden Euro. Bereinigt auf die Werbeträger, die auch im Vorjahr erfasst wurden, beträgt die Steigerung laut Nielsen Media Research marginale 0,3 Prozent. Die aktuell stattfindenden Olympischen Spiele setzten im Vorfeld nur schwache Impulse - Ende des 1.Halbjahres lag das Plus bei 0,9 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent.

Unter den bisher ausgabefreudigsten Branchen setzten vor allem die Autohersteller und die Verlage den Rotstift an: Die Autobauer investierten mit knapp 832 Millionen Euro 10,3 Prozent weniger in Spots, Anzeigen und Co als im Vorjahr. Für ihre Magazin trommelten die Verlagshäuser mit 523 Millionen Euro (minus 8,3 Prozent).

Aber nicht alle Branchen kürzen. Die Handelsorganisationen gaben mit 1,07 Milliarden Euro nicht nur das meiste Geld für klassiche Werbung aus, sondern steigerten ihre Spendings um 5,8 Prozent. mh



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