"Werbeklima": Unternehmen wollen Spendings im kommenden Jahr um 2,6 Prozent erhöhen

Donnerstag, 30. Oktober 2003
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Die Werbeverantwortlichen in Deutschland krempeln die Ärmel wieder hoch: Um nominal 2,6 Prozent wollen die Unternehmen ihre Ausgaben für klassische Werbung im kommenden Jahr erhöhen. Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen "Werbeklima"-Studie, die GfK und "Wirtschaftswoche" jeden Herbst erheben. Danach zeigen sich die Agenturen pessimistischer als ihre Auftraggeber: Die 31 befragten Agenturchefs rechnen 2004 bei ihren Kunden im Schnitt nur mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent.

Ihre Budgets für nichtklassische Kommunikation (Dialog, Sponsoring, Online) wollen die 151 befragten Werbeleiter um 4 Prozent aufstocken, die Etats für Verkaufsförderung um 0,6 Prozent. Impulse kommen laut Studie vor allem von Finanzdienstleistern und aus der Telekommunikationsbranche. Glaubt man den für die Studie befragten Unternehmen, werden alle klassischen Medien vom Werbezuwachs profitieren: Um im Schnitt 0,6 Prozent wollen die Unternehmen ihre Investitionen in TV erhöhen. Zeitungen wachsen um 2,7 Prozent, Publikumszeitschriften um 3,4 Prozent. rp
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