Werbegegnerauf dem Rückzug

Mittwoch, 12. Dezember 2001
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Kommunikationsbarometer TNS Emnid Werbung


Werbung ruft weniger Protest hervor. Der Anteil der Bundesbürger, die Werbung einschränken oder gar verbieten möchten, sinkt. Laut aktuellem Kommunikationsbarometer will fast die Hälfte der Bevölkerung Werbung nicht verändern (46,1 Prozent). Vor zwei Jahren sprach sich nur ein Drittel der rund 2000 von TNS Emnid Befragten dafür aus, Werbung so weiterlaufen zu lassen wie bisher. 2000 waren es schon 44 Prozent.

Für eine Einschränkung der Wer-bung votieren in der aktuellen Umfrage nur noch 44,9 Prozent - das sind mehr als 10 Prozentpunkte weniger als im Jahr 1999. Der Kreis derer, die ein striktes Werbeverbot befürworten, bleibt dagegen mit 7,2 Prozent relativ stabil (1999: 7,1Prozent).

Zu den Produktkategorien, die bei den Werbegegnern den größten Unmut hervorrufen, gehören nach wie vor Alkohol- und Zigarettenwerbung: 10,2 Prozent derer, die Werbung verbieten lassen würden, haben Alkoholwerbung auf dem Kieker (2000: 18,7); 6,3 Prozent Zigaretten- und Tabakwerbung (2000: 18,0).
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