Wenn Statusdenken zu Vandalismus führt: Renault zeigt neuen Dacia-Spot

Donnerstag, 19. Mai 2011
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Im letzten Jahr ließ die Renault-Marke Dacia mit einer TV-Kampagne aufhorchen: Dacia bewarb seinen SUV Duster damals als "Statussymbol für alle, die kein Statussymbol brauchen." Jetzt dreht Renault die Kampagne weiter. Der neue Duster-Spot ist im Stile einer TV-Reortage gehalten und dokumentiert, wie Statusdenken zu Sachbeschädigung führen kann. Das Commercial spielt auf einem Parkplatz, der ganz offensichtlich zu einem Golf-Parcours gehört. Ein Mann verräumt sein Golfbag im Kofferraum seines Wagens, holt einen Golfschläger hervor und demoliert wie besessen die Windschutzscheibe des Nachbarautos. Anschließend fährt er seelenruhig davon, als sei nichts geschehen.

Das Bekenntnis folgt auf dem Fuße: Unkenntlich gemacht und mit verzerrter Stimme gesteht der Rowdy "Alexander M.", dass er unter schweren Status-Symptomen leide: "Ich will mich ja wirklich nicht rausreden. Aber, ganz ehrlich, was hat ein Dacia vor unserem Club zu suchen?" Was für den Status-Geschädigten unverständlich erscheint, ist für Dacia selbstverständlich: Der Duster ist zuverlässig und günstig, protzen lassen wir andere.

Der Spot ist seit gestern auf reichweitenstarken TV-Sendern zu sehen, außerdem zeigt Renault ihn auf der Website dacia.de und auf der die Kampagne begleitenden Microsite status-symptome.de. Hier spielt die rumänische Renault-Marke augenzwinkernd mit Klischees rund um die Themen Statusdenken und Renommiersucht. Für die Konzeption von Spot und Microsite ist die Agentur Nordpol in Hamburg zuständig, für die Produktion war die ebenfalls in der Hansestadt ansässige Firma Element-E verantwortlich. Die Mediaplanung besorgte OMD in Düsseldorf. ire
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