Weihnachtsgeschäft: Kauflaune der Verbraucher steigt wieder

Mittwoch, 25. November 2009
Die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke steigen
Die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke steigen

Die deutschen Verbraucher sind in Shoppinglaune - und lassen sich diese auch durch eventuelle Angst um den Arbeitsplatz nicht nehmen. Das zeigt nicht nur der GfK-Konsumklimaindex, sondern auch die aktuelle Weihnachtsumfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young. Demzufolge steigen die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke leicht an. Nachdem das durchschnittliche Pro-Kopf-Budget für Weihnachtsgeschenke 2008 um 10 Prozent auf 221 Euro gefallen war, beträgt es in diesem Jahr 226 Euro (plus 2 Prozent). Dabei verlagert sich das Kauferlebnis mehr und mehr ins Internet. Eine Umfrage der Preisvergleich-Plattform Twenga zeigt: 69 Prozent der Deutschen kaufen Geschenke online, 79 Prozent vergleichen Preise im Internet. "Das Weihnachtsgeschäft ist auch im E-Commerce umsatzstark. Jedes Jahr wollen mehr Anbieter ein Stück vom Kuchen ergattern", sagt Arne Flick, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Internetagentur Rio Nord. "Insgesamt 14,3 Millionen Deutsche wollen Weihnachtspräsente online bestellen. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr", konkretisiert  Alexander von Schirmeister, Senior Director Marketing Europe bei Ebay. Auch der Augsburger Weltbild-Verlag freut sich über 30 Prozent Umsatzwachstum im Online-Geschäft.

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Weitere Zahlen zum Weihnachtsgeschäft sowie alles über die Trends bei Weihnachtskampagnen lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 49/2009, die am 26.11. erscheint.

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Ein kleiner Trost für den Fachhandel: Der Ernst & Young-Umfrage zufolge geben die Deutschen für Weihnachtsgeschenke pro Kopf durchschnittlich 108 Euro in Fachgeschäften aus, in Online-Shops lassen sie dagegen im Schnitt nur 31 Euro. np
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