Weihnachts-Shopping: Deutsche lassen sich von Werbung inspirieren / Preis ist entscheidend

Freitag, 17. Dezember 2004

Die Vorfreude der Deutschen auf das Weihnachtsfest ist in diesem Jahr besonders groß. Einer repräsentativen Untersuchung der Düsseldorfer Agentur Mediaedge:cia zufolge bezeichnen 93 Prozent der befragten Bundesbürger Weihnachten als stimmungsvolle Zeit. 92 Prozent finden es schön, endlich mal wieder ein paar Stunden mit der Familie zu verbringen. Die frohe Botschaft für den Handel: 82 Prozent freuen sich darauf, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dies sind die höchsten Werte, die seit dem ersten Weihnachtssensor im Jahr 2000 ermittelt wurden.

Der Umfrage zufolge verlassen sich mit einem Anteil von 69 Prozent die meisten Deutschen bei der Auswahl der Präsente auf den klassischen Wunschzettel. Rund zwei Drittel lassen ihrer Kreativität freien Lauf oder beraten sich mit Freunden und Verwandten. Auch Werbung spielt eine wichtige Rolle: Immerhin zwei Drittel lassen sich von Anzeigen oder Spots in Printmedien, Radio und TV inspirieren. Jeder Fünfte stößt im Internet auf Geschenkideen, bei den unter 30-Jährigen ist es sogar rund ein Drittel.

Favoriten unter den Präsenten sind in diesem Jahr wieder einmal die Klassiker, etwa Kosmetika und Parfums, Bücher sowie CDs, DVDs, Videos und Schallplatten. Schlips, Oberhemd, Socken und andere Kleidungsstücke kommen dieses Jahr nur für 40 Prozent der Deutschen als Weihnachtsgeschenk in Frage. 2002 waren es noch 47 Prozent.

Bei der Auswahl des wichtigsten Weihnachtsgeschenks achten 98 Prozent darauf, dass der Preis stimmt. Befragte aus Haushalten mit hohem Haushaltsnettoeinkommen nennen den Preis sogar zu 100 Prozent als Kaufkriterium für das Hauptgeschenk. Qualität spielt natürlich ebenfalls eine entscheidende Rolle (97 Prozent). Außerdem setzen 80 Prozent der Befragten auf ausgewählte, persönliche Präsente. Der Umschlag mit Geld kommt daher nur für gut ein Drittel in Frage. Für die monatliche Repräsentativbefragung hat TNS Emnid, Bielefeld, im Auftrag von Mediaedge:cia rund 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren befragt. mas
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