Weg ist frei für vergleichende Werbung

Mittwoch, 20. Mai 1998

Zwei noch nicht veröffentlichte Urteile des Bundesgerichtshofs vom 5. Februar und 23. April dieses Jahres haben grünes Licht für die vergleichende Werbung in Europa gegeben. Demnach verstößt die EU-Richtlinie zur vergleichenden Werbung, über die bereits im Juni vergangenen Jahres nach einer Studie von Icon und GWA heftig diskutiert wurde, nicht gegen die Generalklausel des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb UWG. Die Konsequenzen dieser Rechtsprechung sind jedoch noch nicht klar. Währendetwa Grey-Chef Bernd M. Michael ankündigte, "die Möglichkeiten zu prüfen und unsere Mitarbeiter danach zu schulen", glaubt der Chef der Agentur McCann-Erickson Willi Schalk nicht an eine "Revolution". Weitere Stimmen sowie die Einschätzung der Urteile für die Zukunft unter http://www.horizont.net/topstories.
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