Webfähige TV-Geräte: Große Hersteller zeigen Nachholbedarf

Dienstag, 20. Oktober 2009
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Im Segment der webfähigen Consumer Electronics besteht für die fünf großen Hersteller Nachholbedarf. Das zeigt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company. Demnach sind gerade die Faktoren Kontinuität und Mehrwert der Produkte für den Unternehmenserfolg entscheidend. Gerade hier zeigen die fünf großen Gerätehersteller Defizite, so die Verfasser der Studie. So haben LG, Panasonic, Samsung und Sony immerhin eine "hohe" Kontinuität im B2C-Segment, während Philips nur "mittel" bewertet wird. Beim Mehrwert bekommt allein Panasonic eine hohe Bewertung, der von den anderen vier Herstellern gebotene Mehrwert wird "mittel" eingestuft. Im B2B-Segment zeigt sich ein gemischtes Bild: Mit sehr hoher Reichweite kann hier Samsung punkten. Sony und Panasonic bekommen immerhin eine "hohe" Reichweite bescheinigt, bei Philips und LG wird diese nur als "mittel" eingeschätzt. Eine hohe Offenheit schreiben die Unternehmensberater Philips, Samsung und Sony zu, Panasonic zeigt immerhin noch eine "mittlere" Offenheit und LG zeigt mit "geringer" Offenheit noch Nachholbedarf.

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Demnach sind die Hersteller auf Partnerschaften mit Content-Anbietern angewiesen, um durch die Anwendungen echten Mehrwert zu schaffen. Ziel muss sein, Zuschauer in ihren gewohnten Nutzungssituationen abzuholen, so die Verfasser der Studie.  Erfolgversprechende Segmente sind vor allem Entertainment wie Premium-Videoangebote und Gaming und "Enriched TV", also Inhalte mit Bezug zum laufenden TV-Programm. Bereits 2011 werden der Untersuchung zufolge 5,7 Millionen webfähige TVs und Blu-Ray Player auf dem deutschen Markt sein. np
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