Wal-Mart führt Bekleidungsmarke George in Deutschland ein

Dienstag, 16. November 1999

Der Launch von George ist beschlossene Sache - nur der Zeitpunkt, ab wann das Label in den deutschen Wal-Mart-Geschäften zu erhalten ist, steht noch nicht fest. Die Wal-Mart-Tochter Asda baute in den vergangenen Jahren rund um die Marke George einen schnell wachsenden Bekleidungsbereich auf, der bereits gut 600 Millionen Pfund zum Gruppenumsatz beisteuert. Asda Chief-Executive Allan Leighton hatte schon vor der Übernahme durch Wal-Mart angekündigt, dass die Supermarktkette mittelfristig den Bekleidungsumsatz auf eine Milliarde Pfund steigern will. Da Wal-Marts Stärken im Non-Food-Bereich liegen, wird Asda versuchen, von der Einkaufsmacht der Amerikaner zu profitieren. Denn die bereits starke Position im Bekleidungssektor soll zügig ausgebaut werden. In Großbritannien ist George zu einer ernst zu nehmenden Marke avanciert. Branchenbeobachter sind der Ansicht, dass sich das Wal-Mart-Geschäft vor allem im unteren Marktsegment abspiele. George genießt beinahe den Status eines Designerlabels. Mit der Einführung der Marke in Deutschland kann die US-amerikanische Kette somit das Bekleidungssegment aufwerten.
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