Wahlkampagnen 2002 drehen sich um Schröder und Stoiber

Mittwoch, 24. April 2002

Der Bundestagswahlkampf 2002 wird sich in erster Linie um die Kanzlerkandidaten von SPD und CDU Gerhard Schröder und Edmund Stoiber drehen. Davon sind mehr als 80 Prozent der Bundesdeutschen überzeugt. Jeder Zweite glaubt sogar, dass der Wahlkampf wie eine Werbekampagne für ein beliebiges Produkt geführt wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsinstitut INRA in Mölln unter 1400 Wahlberechtigten.

Fünf von sechs Bundesbürgern erwarten, dass der Wahlkampf nicht ohne persönliche Angriffe auf die Kandidaten geführt werden wird. Folglich sagen auch nur 25 Prozent der Befragten, dass die Medienschlacht der Politiker ihnen helfen wird, sich für eine Partei zu entscheiden.

Auf Grund dieser geringen Erwartungen freut sich auch nur jeder Fünfte auf den kommenden Wahlkampf. Trotzdem glaubt die Mehrheit (62 Prozent), dass der Kampf um die Regierung nicht langweilig wird. Die Wähler erwarten der INRA-Untersuchung zufolge einen professionellen, auf die Spitzenkandidaten zugeschnittenen Wahlkampf, der unterhält.
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