WM verhilft Müller und Özil zu Werbegeldern / Beckham verdient am meisten

Donnerstag, 08. Juli 2010

Sportlich gesehen ist für die DFB-Elf bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 nicht mehr viel zu holen - wirtschaftlich hingegen haben einige der Spieler die Weichen gerade erst gestellt. So wird das Turnier in Südafrika Shootingstars wie Thomas Müller und Mesut Özil zu neuen, lukrativen Werbeverträgen verhelfen, sagt Sport + Markt. Beide Spieler erzielen bis dato Jahreseinnahmen von rund 1,8 Millionen bis 2 Millionen Euro. Bei Özil, der unter anderem für Nike wirbt, machen die Werbeverträge weniger als 25 Prozent des Einkommens aus. Bei Müller sind es sogar weniger als 5 Prozent, konstatiert das Kölner Beratungsunternehmen. Bei etablierten Weltklassekickern sei diese Ratio viel größer: Lionel Messi, Thierry Henry oder Michael Ballack beziehen durchschnittlich 40 Prozent ihrer Einkünfte aus Werbeverträgen.

Absoluter Werbestar ist derzeit David Beckham. Der Brite, der die WM verletzungsbedingt nicht mitspielen konnte, generiert 80 Prozent seiner Einnahmen in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro über Sponsorengelder. „Beckhamsche Dimensionen" seien für Müller und Özil zwar unerreichbar. Dank der Weltbühne Fifa-WM sind laut Sport + Markt beide aber nun internationale Marken und Werbedeals mit einem Gesamtvolumen von 40 Prozent ihres Einkommens nur eine Frage der Zeit. mh
Meist gelesen
stats