Vorwerk macht die "Stadt der Milben" platt

Mittwoch, 14. Dezember 2011
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Sie sind klein, gemein, und mitten unter uns. Außerdem lösen sie Allergien aus und streben nach der Hausherrschaft. Die Rede ist von Milben. Der Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk sagt den fiesen Schädlingen nun den Kampf an. In einem Kino-Spot für den Bodenstaubsauger Kobold VT265 inszeniert das Wuppertaler Unternehmen den Kampf gegen die Milben als Science-Fiction-Blockbuster.

Der rund einminütige, aufwändig animierte Spot mit dem Titel "Stadt der Milben" erzählt die Geschichte einer Schädlingskolonie in einer Sofaritze. Zunächst hausen die Milben in relativ primitiven Unterkünften, bis sie durch Nahrung wie Hautschuppen und weggeworfene Lutscher einen enormen Siedlungsdrang entwickeln. Am Ende gleicht die Stadt der Milben einer Hightech-Metropole - ehe ein gewaltiger Sturm die ganze Kolonie von der Bildfläche fegt. Schnitt. Ein Mann saugt die Oberfläche einer grünen Sofacouch ab. Das Möbelstück war die Behausung der Milbenkolonie, die sich nun im Bauch eines Staubsaugers vom Typ Kobold VT265 befindet.

"Der Film transportiert auf unterhaltsame Weise die Botschaft von Vorwerk und weckt mit seinem spannenden Infotainment-Charakter die Neugier der Zuschauer", sagt Felix Withöft, Leiter Kundenmarketing bei Vorwerk Kobold. Der Clip ist für Vorwerk jedoch nicht nur unterhaltende Produktkommunikation. Mit dem Auftritt möchte das Unternehmen jüngere Zielgruppen ansprechen. Entsprechend schaltet der Kinovermarkter Werbe Weischer den Spot in insgesamt 14 Hamburger Kinos im Umfeld von Hauptfilmen, die ab sechs Jahren freigegeben sind. Darüber hinaus streut Vorwerk den Film auf allen wichtigen Websites mit Video-Content.

Idee und Kreation für den Einminüter stammen von der Hamburger Agentur Kolle Rebbe. "Vorwerk befindet sich im Aufbruch. Mit einem neuen Design-Anspruch, neuen Geräten, Flagshipstore und neuer Kommunikation on- und offline. Neben der klassischen Kommunikation gehen wir zusammen mit Vorwerk ganz bewusst auch an jüngere Zielgruppen heran, mit einer optisch und inhaltlich adäquaten Ansprache und den entsprechenden Kanälen: Kino und Internet", sagt Agenturchef Stefan Kolle. Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Sehsucht Berlin unter Regisseur Mate Steinforth. Supreme Music in Hamburg besorgte die dramatische musikalische Untermalung, die von Studio Funk, ebenfalls Hamburg, kinogerecht gemixt wurde. ire
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