Volkswagen kapert "Bild"-Zeitung

Dienstag, 13. September 2011
VW-Anzeigenmotiv in der "Bild"
VW-Anzeigenmotiv in der "Bild"
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Volkswagen zeigt die Vielfalt seiner Marken in der heutigen Ausgabe der "Bild"-Zeitung. Der Autobauer ist exklusiver Medienpartner des Springer-Titels. Damit setzen die Wolfsburger ihre Kooperation mit dem Verlagshaus fort. Alleine auf zwei Anzeigenseiten trommelt der Wolfsburger Konzern für seinen Kleinwagen Up, der auf der IAA seine Weltpremiere feiert. Die Schwestermarken Audi,  Skoda und und Seat sind ebenfalls mit von der Partie. Die Präsenz in "Bild" ist nur ein Zeichen dafür, dass Volkswagen weiter an seinem offensiven Kurs festhält. Ein anderes setzte der Konzern gestern Abend bei seinem Konzernabend in der Frankfurter Ballsporthalle.  Hier präsentierte der Konzern seine Stars der IAA - von VW über Seat, Bentley, Audi und Skoda bis hin zu Bugatti und Lamborghini. "Volkswagen ist so robust wie nie", sagte Martin Winterkorn. Noch lassen den Konzernchef die aufziehenden Wolken am Autokonjunkturhimmel kalt. Doch bei allem Selbstbewusstsein weiß er um die Risiken des Geschäfts. "Die kommenden Monate werden kein Selbstläufer." Doch Winterkorn hält das Dickschiff VW für flexibel genug, um auf Marktschwankungen reagieren zu können. Nach zwei Dritteln des Jahres hat der Konzern erneut einen Rekord eingefahren. Seit Jahresbeginn verkaufte VW global rund 5,4 Millionen Autos. Das ist ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt will der Konzern 2011 acht Millionen Fahrzeuge verkaufen.

 
VW-Chef Martin Winterkorn
VW-Chef Martin Winterkorn
Dazu soll auch der Up beitragen, mit dem VW den nächsten Anlauf im Kleinwagensegment wagt. "Das ist ein Auto für jedermann", sagt Konzenmarketingchef Luca de Meo. Seit heute können Kunden den Wagen ordern. Der Einstiegspreis liegt bei 9.850 Euro liegen, wie Chefentwickler Ulrich Hackenberg verrät. „Das ist ein richtiger Volkswagen." Gleichwohl steht der Neuling im Wettbewerb mit Modellen wie dem Renault Twingo, dem Peugeot 107, dem Toyota Aygo, dem Fiat Panda oder dem Hyundai i10.

Doch dem Up gehörte nicht alleine die Show am Driving-Diversity-Abend der Wolfsburger. Zu den Höhepunkten des Abends gehören zudem die siebte Generation des Porsche 911 und die Studie Audi Urban Concept. Einen Ausblick in die Zukunft gibt es auch von Skoda. Die Präsentation des Mission L ist der Ausblick auf die neue Limousine zwischen Fabia und Octavia. "Dieser Wagen ist unser künftiges Automobil mit internationalem Anspruch", erklärt Skoda-Chef Winfried Vahland

Doch manchmal bleibt bei so einem Konzernabend selbst alten Autohasen der Mund offen stehen. Bei der Produktion des Bugatti Veyron "L'Or Blanc" wird im Innern und bei der Karosserie Porzellan der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin verwendet. Man kann es als Auto bezeichnen oder einfach nur als rollendes Designerstück. mir
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