Volkswagen beteiligt sich an Suzuki

Mittwoch, 09. Dezember 2009
Volkswagen beteiligt sich mit knapp 20 Prozent an Suzuki
Volkswagen beteiligt sich mit knapp 20 Prozent an Suzuki

Volkswagen und Suzuki schließen eine strategische Partnerschaft. Beide Fahrzeughersteller unterzeichneten heute in der japanischen Hauptstadt eine Rahmenvereinbarung. Volkswagen wird sich dabei mit knapp 20 Prozent an Suzuki beteiligen. Der Preis soll bei rund 1,7 Milliarden Euro liegen. Im Gegenzug werde Suzuki bis zur Hälfte des Kaufpreises in VW-Aktien investieren. Nach dem Einstieg bei Porsche gelingt dem Wolfsburger Autobauer damit innerhalb weniger Tagen ein erneuter Coup. Überraschend kommt die Entwicklung nicht. Im September hatte VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch am Rande der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) erklärt, zwölf Konzernmarken seien besser als zehn. Ende Oktober sagte er, Suzuki sei eine für VW interessante "waschechte Marke. Allerdings soll mit der strategischen Partnerschaft die Eigenständigkeit beider Konzerne erhalten bleiben. Damit scheint eine Integration von Suzuski als elfte VW-Konzernmarke vorerst vom Tisch.

Die Beteiligung macht für VW in jedem Fall Sinn. Der Autokonzern kommt damit seinem Ziel, Toyota als weltgrößten Autobauer abzulösen ein großes Stück näher. Die Zusammenarbeit eröffnet den Wolfsburgern einen besseren Zugang zum schnell wachsenden Automarkt in Indien. Suzuki hat dort gemeinsam mit seiner Tochter Maruti einen Marktanteil von über 50 Prozent. Zudem hat der Konzern eine starke Stellung im japanischen Kleinwagenmarkt. mir
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