Vileda testet virales Marketing

Mittwoch, 25. August 2010
Was man mit einem Fingermop alles machen kann. Szene aus dem Siegerfilm.
Was man mit einem Fingermop alles machen kann. Szene aus dem Siegerfilm.

Vileda entdeckt das virale Marketing. Die Haushaltsmarke der Freudenberg-Gruppe setzt bei der Neueinführung des Vileda Fingermop auf virale Elemente. Für den Launch des Anti-Staub-Systems hat das Familienunternehmen zu einem Kurzfilmwettbewerb aufgerufen. Insgesamt gab es 25 Einreichungen von Agenturen, Studenten, Fans und Kunden. Die besten fünf präsentierte das Unternehmen auf Facebook, Youtube und Myspace. Die User konnten die Beiträge bewerten. Die finale Entscheidung traf eine unabhängige Jury, die aus Vileda-Managern, der klassischen Werbeagentur Avenue in Frankfurt und der Internetagentur Loop mit Sitz in Salzburg bestand. "Wir haben tolle Ideen gesehen und sind mehr als zufrieden mit dem Ergebnis", sagt Markus Dietz, Marketingmanager bei den Freudenberg Haushaltsprodukten.

Das Unternehmen will über die Sozialen Netzwerke Kunden ansprechen, die sie über die klassische Werbung nicht erreicht sowie junge Zielgruppen für die Marke gewinnen. Seit Mai ist Vileda auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Gezielte Aktivitäten finden allerdings erst seit Mitte Juni statt. Hier gibt es auch das Siegervideo "Good for just anything" zu sehen. Gedreht haben es der Student Ben Flocke sowie die beiden Kommunikationsdesigner Jonathan Blume und Michel Rabe. Die PR für das Projekt begleitet Publik in Ludwigshafen. mir

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