VfB Stuttgart darf für Bwin werben

Montag, 21. August 2006

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart darf weiterhin für seinen Sponsor Bwin werben. Das Verwaltungsgericht in Stuttgart hat einem entsprechenden Eilantrag des Clubs stattgegeben. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte dem VfB per Verfügung zuvor untersagt, weiter für den privaten Sportwettenanbieter zu werben. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht teilte mit, aufgrund der vom Bundesverfassungsgericht eingeräumten Übergangsregelung bestünden "erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verfügung des Regierungspräsidiums Karlsruhe". Rechtskräftig ist die Entscheidung allerdings noch nicht. Es wurde Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zugelassen.

Zudem wies das Gericht laut "Netzeitung" auf den von diversen Bundesligisten wiederholt vorgetragenen wirtschaftlichen Aspekt eines Werbeverbots hin. Dem VfB würden bei einer Kündigung des Vertrages mit Bwin Einnahmen in Höhe von 800.000 Euro wegbrechen. mh



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