Vertrauen der Deutschen in Aktien schwindet

Freitag, 04. Mai 2001
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TNS Emnid Vormonat Wertpapier Altersvorsorge Bielefeld


In der Gunst der Anleger haben besonders börsennotierte Wertpapiere im April gegenüber den Vormonaten deutlich verloren. Nur noch 35 Prozent der befragten Bundesbürger wollten im Monat April in Aktien investieren. So lauten die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung der Finanzmarktforscher von TNS Emnid.

Wohneigentum steht nach wie vor hoch im Kurs. Zwar ist der Erwerb von Wohneigentum nach einem Zwischenhoch im Januar (71 Prozent) wieder auf den Dezemberwert des vergangenen Jahres zurückgefallen, aber selbst die unsichere Diskussion um die Förderung des Wohneigentums als Altersvorsorge kann die Beliebtheit der eigenen vier Wände nicht erschüttern. Immerhin 67 Prozent der Bundesbürger gaben im April an, vorzugsweise in den Erwerb von Immobilien investieren zu wollen.

Nach wie vor befürworten mehr als zwei Drittel der Befragten das Sparen an sich. Allerdings mit der Tendenz eines leichten Rückgangs um vier Prozentpunkte gegenüber den im Januar diesen Jahres ermittelten Ergebnissen.

Entgegen dem Pessimismus der Automobilbranche läuten die Deutschen auch den automobilen Frühling ein. Autos stehen weiterhin hoch im Kurs. Jeder Zweite sagt, es ist eine gute Zeit, sein Geld in ein Auto anzulegen. Die Ergebnisse hat die TNS Emnid, Bielefeld, im Rahmen ihres Investitionsbarometers im April 2001 unter über 946 Befragten im Alter ab 18 Jahren ermittelt.
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