Versandhandel mit Medikamenten polarisiert die Verbraucher

Freitag, 16. Juli 2004

In der Beurteilung des Versandhandels mit Arzneimitteln teilt sich die deutsche Verbraucherschaft in zwei Lager: Für 52,6 Prozent kommt eine Bestellung über Versandhandel oder Internet regelmäßig oder in Einzelfällen infrage. Andererseits lehnen auch 47,4 Prozent den Versandbezug kategorisch ab. Dies ergibt eine Untersuchung des Instituts für Handelsforschung an der Universität Köln. Dazu wurden insgesamt 1740 Personen befragt. Einbezogen wurden dabei sowohl Passanten als auch - über eine Online-Befragung - Internetnutzer. Diese Gruppe zeigt sich isoliert betracht erwartungsgemäß aufgeschlossener: 66,4 Prozent befürworten den Versandhandel, 12,3 Prozent haben bereits Erfahrungen damit gemacht. Auf alle Verbraucher bezogen liegt diese Rate bei lediglich bei 5 Prozent. kj
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