Verfahren gewonnen: Ryanair-Werbung ist nicht gesetzeswidrig

Freitag, 04. März 2005

Die Billigfluglinie Ryanair konnte ein Verfahren bezüglich der Auslobung von Ticketpreisen für sich entscheiden. Die britische Handelsaufsichtsbehörde in Essex hatte geklagt, das Unternehmen habe mit seiner Internet-Werbung gegen die Konsumentenschutz-Gesetzgebung verstoßen, weil sie keine Endpreise, sondern Preise exklusive Steuern anzeigte. Ein Gericht entschied, dass es legal sei, wenn Flugkosten ohne die vorgeschriebenen Steuern beworben werden, so lange diese genau angeführt sind. Für eine Seite des Ryanair-Website ist das Unternehmen jedoch zu rund 35.000 Euro Schadensersatz verurteilt worden. Hier sei die zusätzliche Steuer nicht detailliert erläutert worden. Der Billigflieger bezeichnet das Fehlen der "Excluding Tax" als Versehen. rp
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