Verbraucher griffen 1997 häufiger zum Tiefkühlgemüse

Montag, 06. Juli 1998

Im vergangenen Jahr haben die Verbraucher mehr tiefgekühltes Gemüse verzehrt. Insgesamt wurden über 360.000 Tonnen verkauft. Damit steigerte sich der Absatz von Gemüse aus der Tiefkühltruhe um 3,2Prozent. Dies teilte das Deutsche Tiefkühlinstitut, Köln, mit. Ein Fünftel des Gesamtabsatzes von Tiefkühlkost, der sich ohne Rohgeflügel und Speiseeis 1997 auf 1,78 Millionen Tonnen belief, entfällt damit auf das Gemüsesortiment. Bei den Haushaltspackungen griffen die Konsumenten bevorzugt zu küchenfertigen Rohprodukten (+ 3,5%) wie Erbsen oder Bohnen und Gemüsemischungen (+ 4,4%) sowie Balkan- oder Suppengemüse. Insgesamt stieg der Absatz von tiefgekühltem Rohgemüse um 3,7 Prozent. Bei den Privatverbrauchern nahm das Einzelgemüse einen Sortimentsanteil von 32,7 Prozent ein. Bei der Außer-Haus-Verpflegung konnte das Einzelgemüse mit einem Anteil von 72,8 Prozent die Spitzenposition im Sortiment einnehmen.
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