Verband der Cigarettenindustrie löst sich auf

Freitag, 29. Juni 2007

Der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) in Berlin hat auf der gestrigen Mitgliederversammlung seine eigene Auflösung beschlossen. Damit steht die Tabakbranche nun ohne Lobbyvertretung da. Ausschlaggebend für den aufsehenerregenden Schritt war offenbar der Austritt des Marktführers Philip Morris im Mai. Das Unternehmen vertrat unter anderem in Sachen Tabakwerbeverbot eine andere Linie als der Verband. Ohne Philip Morris repräsentiert der VdC mit den Unternehmen BAT, Reemtsma, Gallaher, JTI, Heitz van Landewyck und Joh. Wilh. Von Eicken nur noch einen Marktanteil von 60 Prozent. kj

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