Vancouver 2010: Adidas, Payback und Sparkasse sind die bekanntesten Olympiasponsoren

Dienstag, 16. März 2010
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Die nationalen Olympiapartner können von ihrem Sponsoringengagement bei den Winterspielen in Vancouver stärker profitieren als die offiziellen Sponsoren des Internationalen Olympischen Committes (IOC). Der Grund: Sie haben ihre Investitionen besser kommuniziert, vor allem über Werbung im TV. Die höchste Bekanntheit als Sponsor beziehungsweise Werber in Deutschland im Umfeld der Spiele 2010 erzielen Adidas, Payback und die Sparkassen-Finanzgruppe. Dies zeigt eine Umfrage der Kölner Sponsoringberatung Sport+Markt. "Die großen IOC-Partner verzichteten in Deutschland im Vorfeld vielfach auf diese massenmediale Inszenierung und nutzten auch während der Spiele kaum TV-Werbezeiten zur Sponsoringkommunikation. Dadurch stellte sich eine breite Durchdringung nicht ein", so Carsten Schröer, Senior Consultant bei Sport+Markt.

An den Partner der deutschen Olympiamannschaft Adidas erinnern sich gestützt 62 Prozent der Befragten. Auf Platz zwei und drei folgen Payback und die Sparkassen-Finanzgruppe, die beide als Olympiapartner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sowie als Olympia Programmsponsor bei ARD und ZDF mit an Bord waren. Payback ist 52 Prozent der Befragten für sein Engagement bekannt, die Sparkassen-Finanzgruppe kommt auf 47 Prozent.

44 Prozent der Befragten wissen um die Olympia-Investition von Brausehersteller und IOC-Partner, Coca-Cola. Die Deutsche Telekom, Partner der deutschen Olympiamannschaft, liegt mit 43 Prozent nur knapp dahinter. Für den Autobauer Audi, in diesem Jahr erstmals als DOSB-Partner mit dabei, hat sich der Einstieg gelohnt. Die Ingolstädter erreichen 41 Prozent.

Auf dem siebten Rang landet Samsung, IOC-Partner und Sponsor der ARD-Sendung "Gesichter Olympias" mit 39 Prozent gestützter Bekanntheit. Visa, ebenfalls IOC-Partner, erreicht 37 Prozent. Unter den Top-8-Nennungen liegen damit lediglich drei Partner des IOC. Die übrigen Unternehmen Acer, Atos Origin, GE, McDonald's, Omega und Panasonic schafften es nicht. An der repräsentativen Telefonbefragung nahmen 1.010 Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 69 Jahren teil. jm
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