VW senkt in den USA die Preise

Mittwoch, 20. April 2011
VW will in den USA mit Kampfpreisen punkten
VW will in den USA mit Kampfpreisen punkten

Es ist ein Strategiewechsel, den Volkswagen in den USA vollzieht. Die Wolfsburger senken in Amerika ihre Preise und reduzieren die Ausstattung. Damit will der größte deutsche Autobauer sein Ziel erreichen, die Verkäufe im derzeit noch größten Absatzmarkt der Welt bis 2018 zu verdreifachen. 800.000 Autos lautet die Vorgabe aus Deutschland, die US-Chef Jonathan Browning erfüllen muss. Derzeit hat VW im Volumenmarkt mit einem Marktanteil von drei Prozent nur das Nachsehen. Im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" verteidigt Browning den Kurs. "Wir verkaufen unsere Autos zu einem Preis, der den Kunden viel Auto fürs Geld bietet und zugleich der Marke Volkswagen gerecht wird." Gleichzeitig will VW mit neuen Modellen wie dem Passat und dem Jetta neue Zielgruppen erreichen. So wird unter anderem der Passat ab Herbst zu einem Preis angeboten, der auf dem Toyota-Niveau liegen soll. Um die Kosten weiter zu senken, investiert Volkswagen zudem in seine Produktionsstätten auf dem amerikanischen Kontinent.  So wird der neue Beetle, der am Mittwoch seine Weltpremiere feiert, nur in Mexico gebaut und von dort aus in die nationalen Märkte exportiert. mir
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