Umsatz der deutschen Markenartikler stagniert

Dienstag, 29. Juni 2004

Die deutschen Markenartikler haben im vergangenen Jahr 337 Milliarden Euro Umsatz gemacht - genau so viel wie 2002. Dies gab der Markenverband heute in Hamburg bei der Präsentation seiner Jahresbilanz bekannt. Danach ist das Inlandsgeschäft um 0,5 Prozent auf nun 190 Milliarden Euro geschrumpft, während die Exporte um 0,7 Prozent auf 147 Milliarden Euro zulegten. "Vor dem Hintergrund der extrem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation hat sich die Markenartikelwirtschaft insofern recht beachtlich geschlagen", erklärt Johann C. Lindenberg, Verbandsvorsitzender und Chef von Unilever Deutschland.

Dabei entwickelten sich die verschiedenen Branchen unterschiedlich: Während die Ernährungsindustrie den Markenumsatz um 2 Prozent steigerte, musste der Bereich Markenkleidung ein Minus von 5,5 Prozent hinnehmen. Für das laufende Jahr rechnen knapp 48 Prozent der Mitglieder mit einer Zunahme der inländischen Umsätze, 29 Prozent gehen von einer Stagnation aus und 23 Prozent von einem Minus. Der Markenverband repräsentiert 385 Mitgliedsunternehmen. kj
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