Umsatz der Oetker-Gruppe sank um 3,4 Prozent

Dienstag, 13. Juli 1999

Die Oetker-Gruppe, die unter anderem in den Bereichen Schiffahrt, Nahrungsmittel, aber auch Bier und Sekt tätig ist, hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzminus von 3,4 Prozent auf 5,2 Millionen Mark verbucht. Ursachen dafür waren vor allem die internationale Schiffahrtskrise, aber auch Umsatzeinbußen bei der Chemischen Fabrik Budenheim und des Berliner Filialisten Meyer & Beck. Der Geschäftsbereich Nahrungsmittel schloß mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Mark auf Vorjahreshöhe ab. Deutlich positiv entwickelten sich die Henkell & Söhnlein-Sektkellereien, die allerdings nicht zum Konsolidierungskreis der Oetker-Gruppe gehören. Sie verbuchten eine Umsatzsteigerung von 23,5 Prozent auf 1,13 Milliarden Mark. Zufriedenstellend war die Entwicklung laut Unternehmen bei den Binding-Brauereien. Sie lagen mit einem Gesamtabsatz von 11,27 Millionen Hektolitern geringfügig über demVorjahr und damit deutlich besser als der Markt, der um 3 Prozent zurückging.
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