Umfrage: Steigender Pessimismus auf dem US-Werbemarkt

Dienstag, 08. Juli 2008

Im US-Werbemarkt kommt schlechte Stimmung auf: Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Advertising Perceptions hat ergeben, dass immer weniger Werbungtreibende ihre Werbespendings aufstocken wollen. Hiervon sind laut dem Marktforscher alle Haupt-Mediengattungen, außer Internet und Mobile, betroffen. Am negativsten äußerten sich die Befragten in den Kategorien TV, Magazine, Tageszeitungen, Radio und Outdoor. Ein größerer Teil der Survey-Teilnehmer will in diesen Medienformen in den nächsten sechs Monaten ihre Ausgaben eher verkleinern als vergrößern. Besonders schlecht schneiden hierbei TV und Tageszeitungen ab: 30 Prozent der Befragten wollen eher kürzen, nur 14 Prozent erwarten einen Anstieg.

Im Internet und Mobile ist die Stimmung hingegen besser. In diesen Kategorien rechnet eine höhere Anzahl der Teilnehmer eher mit einem Anstieg der Werbebudgets als mit einer Verringerung. Online liegt hier an der Spitze: 72 Prozent der Unternehmer erwarten hier ein Ausgabenplus, nur 4 Prozent einen Rückgang. Im Bereich Mobile sind es 53 Prozent beziehungsweise 9 Prozent.

Insgesamt wurden 1.811 Entscheider aus den Bereichen Online, Print, TV und Mobile befragt. 40 Prozent davon sind Werbungtreibende, 60 Prozent stammen aus Agenturen. jm
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