Umfrage: Social-Media-Experten fordern Kommunikations-Vorstände

Dienstag, 07. Juni 2011
Hürden bei der Einführung von Social-Media-Plattformen
Hürden bei der Einführung von Social-Media-Plattformen
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Umfrage Beratungsagentur Fachmesse


Ein Social-Media Beauftragter in Unternehmen reicht nicht mehr, stattdessen müssen Kommunikations-Vorstände geschaffen werden. Das ist die zentrale Aussage einer Umfrage von Damovo. Die Beratungsagentur für Kommunikation hat dazu 200 Social-Media-Experten auf der Fachmesse Re:publica im April diesen Jahres befragt. Demnach genügen die bisherigen Strukturen in Unternehmens-Kommunikation nicht mehr den gestiegenen Anforderungen. 42 Prozent der Befragten fordern daher die Schaffung von Kommunikations-Vorständen. Hierdurch ließen sich Probleme wie Weisungsbefugnisse und die Verteilung abteilungsübergreifender Aufgaben besser lösen. Nur so könnten zudem die neuen Möglichkeiten durch Social-Media-Kanäle hinreichend genutzt werden.

Für die Umsetzung dieser Forderung müssen laut Studie die Unternehmen zunächst die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. 59 Prozent der Befragten sehen die Kommunikationskultur eines Unternehmens hier als zentralen Bestandteil. Zusätzlich gibt es einige Hürden, die vor der Einführung von Social-Media-Aktivitäten genommen werden müssen (siehe Grafik oben). hor
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