USA-Autokrise lässt Agenturen und Medien zittern

Montag, 17. November 2008

Die Autobauer in den USA treten bei den Marketingausgaben weiter auf die Bremse und erhöhen damit den Druck auf Medien und Agenturen. Die Lage ist ernst: Ford, General Motors und Chrysler haben 2007 mit 3,3 Prozent zu den gesamten Werbespendings in den USA beigetragen. Die 4,6 Milliarden Dollar steuerten zuletzt jeweils rund 6 Prozent zum Umsatz der vier großen Agenturholdings und TV-Sender bei. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 fielen die Marketingausgaben der großen Drei um 14 Prozent - noch bevor die Autokrise richtig in Fahrt kam. Sollte nur einer der Autohersteller aus Detroit nun die Marketingausgaben weiterhin drastisch senken oder gar ganz wegfallen, hätte das verheerende Auswirkungen auf die amerikanischen Agenturen und Medien. HOR
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