US-Studie: Wer welche Medien nutzt

Dienstag, 19. April 2011
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Medienverhalten Medienkonsum Haushalt


US-amerikanische Haushalte werden kleiner, wachsen langsamer und werden ethnisch vielfältiger. Dies hat eine Studie von Nielsen zu den Themen Familie und Medienverhalten ergeben. Darüber hinaus blieben demographie-spezifische Verhaltensweisen beim Medienkonsum zunächst bestehen. So stellt die Studie fest, dass Familien mit höherem Einkommen insgesamt weniger Zeit vor dem TV verbringen, dafür aber häufiger zeitversetztes Fernsehen benutzen. Andere Variablen sind auf die ethnische Herkunft der Befragten zurückzuführen. Während US-Amerikaner asiatischer Herkunft mit 80 Stunden pro Monat die höchste Internet-Nutzung ausweisen, führen Afroamerikaner die Statistik beim Fernseh-Konsum an. Dieser liegt 40 Prozent über dem Durchschnitt. Zudem haben sie verstärkt Premium-Kabelsender abonniert.

In der Mobilfunk-Nutzung gibt es ebenfalls Unterschiede. Mit 1261 Minuten telefonieren Afroamerikaner am meisten, während Amerikaner mit hispanischen Wurzeln die fleißigsten SMS-Schreiber (943 pro Monat) sind. Auch bei der Nutzung des mobilen Internets liegt diese Gruppe vorn: 55 Prozent besitzen ein Handy mit Internet-Funktion. hor
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