US-Foodindustrie will Kinderwerbung weiter einschränken

Donnerstag, 14. Juli 2005

Die größte US-amerikanische Lebensmittelindustrie-Lobby, die Grocery Manufacturers Association (GMA), fordert von den Mitgliedsunternehmen strengere Maßnahmen gegen Kinderwerbung, Product Placement in Fernsehsendungen, prominente Charaktere als Testimonials und deutliche Beschränkungen für Advergaming. Ziel ist es, gesetzlichen Maßnahmen vorzubeugen. Die GMA reagiert damit auf ein zweitägiges Hearing mit Ernährungswissenschaftler und Gesundheitsaktivisten vor der Federal Trade Commission (FTC). Derzeit bestimmt die als industrienah geltende Children's Advertising Review Unit (CARU) die Richtlinien für Werbekampagnen, die auf Kinder ausgerichtet sind.

Eine Reihe von Politikern fordert nun klarere gesetzliche Regelungen, da ihnen die CARU nicht konsequent genug ist. Werbewirtschaft und Unternehmen unterstützen dagegen die Vorschläge von GMA und die Arbeit von CARU und setzen auf die Selbstkontrolle. ork





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