UGW Studie: Marketer halten Social Web für unwichtig

Freitag, 09. November 2012
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Für die Hälfte der Entscheider in Marketing und Vertrieb haben Social Media-Portale wie Facebook nur wenig Relevanz im Marketing-Mix des eigenen Unternehmens. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von UGW Communications in Wiesbaden. Die Agentur befragte gut 3.700 Entscheider in Marketing und Vertrieb zu ihrem beruflichen und privaten Nutzungsverhalten digitaler, sozialer Netzwerke. Knapp 50 Prozent gaben an, der Facebook-Auftritt des eigenen Unternehmens sei weniger wichtig oder unwichtig. Nach der eigenen Facebook-Nutzung gefragt, gaben 60 Prozent der Marketer an, einen Account zu nutzen, allerdings eher für den privaten Austausch. Nur  13 Prozent pflegen mit dem Profil die Vernetzung mit Arbeitskollegen und Geschäftspartnern. Businessrelevante Kontaktplattformen bleiben nach wie vor klassische Portale wie Xing (jeder zweite besitzt einen Account) oder LinkedIn (jeder fünfte).

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Das Resultat der UWG-Umfrage korrespondiert mit den Ergebnissen anderer Studien zu diesem Thema. Der Digital Activity Index 2012 der Düsseldorfer Beratungsfirma OC&C bescheinigt dem Handel, den Banken und Versicherungen und den FMCG-Herstellern einen deutlichen Nachholbedarf im digitalen Marketing. In der kürzlich in HORIZONT veröffentlichten OWM-Studie (Horizont 44/2012) gab die Mehrheit der Marketer an, dass profundes Fachwissen über den Nutzwert der Social-Media-Kanäle für das Marketing fehlt.

Der Trendreport 2012 der Agenturen Zucker.Kommunikation und Pilot stellt zusätzlich einen Interaktionsrückgang der Nutzer mit den Unternehmen auf Facebook fest und der Social Media Atlas 2012 zeigte, dass bei den Usern die private Nutzung der Social Media-Plattformen im Vordergrund steht. hor
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