UGW-Bierstudie: Krombacher überzeugt den Handel

Montag, 04. Oktober 2010
Entscheider beklagen Austauschbarkeit von Biermarken
Entscheider beklagen Austauschbarkeit von Biermarken

Die Krombacher Brauerei setzt in der Vermarktung Maßstäbe - so empfindet es jedenfalls der Handel. Bei der Beurteilung der Vertriebs- und Vermarktungsleistung sind die Sauerländer in allen acht abgefragten Leistungsfaktoren führend oder liegen zusammen mit Bitburger und der Radeberger-Gruppe auf Rang 1. Für die „Bierstudie 2010" befragte die Wiesbadener Agentur UGW bundesweit über 300 Entscheider aus dem Lebensmitteleinzelhandel und Getränkehandel. Im Gesamtranking, dem „Sales Performance Index" konnte sich Krombacher knapp vor Bitburger und Radeberger platzieren. Gefragt wurde nach Kriterien wie fachliche und soziale Kompetenz der Außendienstmitarbeiter, Häufigkeit und Nutzen des Besuchs, aber auch die Häufigkeit, Qualität und Absatzwirkung der verkaufsfördernden Maßnahmen. Ein weiterer Bewertungspunkt war die Preisstabilität.

Interessant: zwei von drei PoS-Entscheider beklagen einen zunehmenden Profilverlust und die Austauschbarkeit von Biermarken. „Mit einer Reduktion der Sorten- und Gebindevielfalt und durch eine Rückbesinnung auf die Qualität des Produktes Bier könnten die Brauerein ihr Markenprofil deutlich schärfen", konstatiert Studienautor und UGW-Geschäftsführer Thomas Pielenhofer. Zudem fordern die Befragten mehr Gattungsmarketing für das Produkt Bier. mh
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