Twittern auf der Hipster-Brust: Ballantine's sponsert digitale T-Shirts

Freitag, 17. August 2012
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Twittern Ballantine's Digitalagentur Andy Sandoz


Wer erinnert sich eigentlich noch an die Zeit, als das T-Shirt die einzige Möglichkeit war, der breiten Öffentlichkeit ungefragt einen Status-Update zu verkünden? Die Londoner Digitalagentur Work Club tut es und möchte jetzt zusammen mit der Whisky-Marke Ballantine's das T-Shirt als textile Pinnwand fit für die digitale Ära machen. Für Agentur und Marke ist "TshirtOS" schon das zweite gemeinsame Digitalprojekt. Im vergangenen Jahr hatte hatte Ballantine's das Projekt einer über Augmented Reality animierbaren Tätowierung unterstützt. Bei diesem Projekt konnten User die Enstehung des Bildes im Wesentlichen nur live im Interent verfolgen. Bei "TshirtOS" soll es allerdings darum gehen, durch möglichst viele Likes eine potenzielle Zielgruppe aufzubauen, die die Produktion der programmierbaren T-Shirts zu bezahlbaren Kosten ermöglichen würde.

Denn bisher gibt es von dem Technologie-Dienstleister CuteCircuit nur einen Prototypen, um die kommunikativen Möglichkeiten des tragbaren Displays zu verdeutlichen. Die Träger können mit ihrem T-Shirt unter anderem Twitterfeeds zeigen, Musik teilen und sogar Fotos schießen.

Dass ein Traditionsprodukt wie Ballantine's sich als Sponsor digitaler Trendprodukte profiliert mag auf den ersten Blick überraschen. Aber die Whisky-Marke hat hier eine Plattform, um junge Zielgruppen zu erreichen. Außerdem passe das Konzept zur Positionierung der Marke, urteilt Andy Sandoz von der Agentur Work Club: "Wir schaffen hier eine Möglichkeit sich selbst auszudrücken und einen Eindruck zu hinterlassen. Das sind Ziele, die hevorragend zu den Werten von Ballantine's passen." cam
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