Toyota wird Namensgeber der Handball-Bundesliga

Freitag, 17. August 2007
-
-

Nun ist Toyota doch noch angekommen. Der Autohersteller wird Namenssponsor der Handball-Bundesliga, nachdem der Deal bereits zu scheitern drohte. Die oberste Spielklasse im Land des Weltmeisters wird vorerst zwei Jahre den japanischen Vornamen tragen. Was der höchsten Spielklasse im Basketball ebenso wenig gelang wie der im Fußball, klappte jetzt im Handball. In der Zentrale der Handball-Bundesliga (HBL) in Dortmund bestätigt man das Zustandekommen des Geschäfts. Nähere Informationen zum Vertrag sollen aber erst bei einer Pressekonferenz am Dienstag mitgeteilt werden.

Fest steht, dass die neuen Partner viele Hürden nehmen mussten, um zum Abschluss zu kommen. Der Hamburger Vermarkter Sportfive hatte schon vor Monaten den Autohersteller auf ein Engagement in der nationalen Eliteklasse neugierig gemacht, ein Vertrag lag zur Unterschrift vor, doch dann sperrten sich Vertreter diverser Clubs gegen die geplante Vereinbarung. Unter anderem monierte man, dass man nicht in die Gespräche mit dem neuen Sponsor involviert gewesen sei. Zudem drohen beim Thema Namenssponsoring Kollisionen mit den Sponsoren der Clubs. Bei den Füchsen Berlin etwa ist Chrysler als Partner engagiert.

Jetzt kann der in der Formel 1 engagierte Hersteller auch in der Handball-Bundesliga Gas geben. Dafür soll Toyota rund 2 Millionen Euro pro Saison zahlen. Ein entsprechendes Logo wurde bereits entwickelt und soll ebenfalls am Dienstag vorgestellt werden.

Und nicht nur in der Liga wird Toyota aktiv: Der Autobauer ist ab sofort auch offizieller Fahrzeugpartner des Deutschen Handballbundes (DHB) sowie der Deutschen Handball-Nationalmannschaft. Auf Banden und Trikotärmeln der Spieler wird Toyota künftig mit seinem Logo bei allen vom DHB organisierten Spielen präsent sein. Der Vertrag wurde ebenfalls für die Dauer von zwei Jahren geschlossen - mit exklusiver Option auf Verlängerung. oz



Meist gelesen
stats