Toyota bleibt beim Umweltimage spitze

Freitag, 28. Januar 2011
Toyota punktet in Sachen Öko-Image
Toyota punktet in Sachen Öko-Image

Vorgestern die neuerliche Rückrufaktion wegen defekter Benzinleitungen, gestern der erste Platz beim Umweltimage. Für Toyota gleicht der Jahresauftakt einer Achterbahnfahrt. Bei der Leserwahl der „Besten Autos 2011“ der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ fährt der weltgrößte Autobauer bei der Imagefrage „Baut umweltverträgliche Autos“ erneut an die Spitze. 38 Prozent aller Leser sehen die Marke dank dem Einsatz ihrer Hybridtechnik auf Platz eins.
Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von einem Prozentpunkt. Allerdings verhält sich das bei den Fahrern der Marken genau umgekehrt. Hier legt Toyota nochmals um einen Prozentpunkt zu und kommt in der aktuellen Studie auf 77 Prozent und knüpft damit fast an den hohen Wert aus den Jahren 2007 und 2008 an. Damals lobten 80 Prozent der Toyota-Fahrer das Unternehmen für seine umweltfreundliche Antriebstechnik.

Doch der Wettbewerb hat investiert, in die Technik und in die Kommunikation des grünen Gedankens. Das hat Folgen. „Generell nennen unsere Aktionsteilnehmer beim Kriterium ‚baut umweltverträgliche Autos‘ heute deutlich mehr Marken als noch vor fünf Jahren“, sagt Jochen Bechtle, Leiter des Geschäftsbereichs Anzeigen bei der Motor Presse Stuttgart. „Die hohen Investitionen der Automobilindustrie in die Entwicklung noch effizienterer oder alternativer Antriebstechnologien zeigen klar Wirkung.“

Konkret bedeutet das, dass der Wettbewerb den Abstand zu Toyota in den vergangenen fünf Jahren verkürzt hat. VW erreicht aktuell bei allen Befragten mit 35 Prozent den zweiten Platz, vor BMW mit 34 Prozent. Neben der Blue Motion-Technologies versuchte VW im vergangenen Jahr zusätzlich mit der Think Blue-Kampagne bei den Verbrauchern zu punkten. BMW dagegen setzt weiterhin kontinuierlich auf die Efficient Dynamics-Maßnahmen. Bei den Fahrern der eigenen Marken verlieren beide dennoch; VW vier Prozentpunkte, BMW dagegen nur einen.

Ganz anders das Bild bei Mercedes-Benz. Mittlerweile verfügen 84 Modelle der Stuttgarter Premiummarke über die Blue Efficiency-Technik. Das honorieren die eigenen Markenfahrer. 42 Prozent sind derzeit überzeugt, dass die Daimler-Tochter umweltverträgliche Autos baut, ein Plus von vier Prozent. Den gleichen Zuwachs verzeichnet Mercedes-Benz übrigens auch bei allen Studienteilnehmern. Hier klettert der Wert im Vergleich zum Vorjahr von 19 auf 23 Prozent.

Und das Thema Umweltfreundlichkeit und Verbrauch bleiben weiter für die AMS-Leser wichtig. Auf die Frage, wohin der Trend beim Autokauf geht, antworteten 78 Prozent Sparsamkeit, 73 Prozent Sicherheit und 59 Prozent achten auf Ausstattung. mir
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