Tour de France: T-Mobile verweigert nach Presenting-Ausstieg zusätzliche Spots

Donnerstag, 14. Juni 2007
Der Namensgeber des T-Mobile-Teams zieht sich aus dem TV-Presenting zurück
Der Namensgeber des T-Mobile-Teams zieht sich aus dem TV-Presenting zurück

Der Bonner Mobilfunkanbieter T-Mobile sträubt sich nach seinem Ausstieg als Presenter der Tour de France gegen die Forderungen der übertragenden Sender ARD und ZDF, die Einnahmeausfälle durch die Schaltung zusätzlicher TV-Spots zu kompensieren. "Wir würden die frei werdenden Mittel gern der der Nationalen Antidoping-Agentur NADA zukommen lassen", erklärt Christian Frommert, Head of Sport Communications, gegenüber HORIZONT.NET. "Wir sind als Werbekunde von ARD und ZDF ja ohnehin mit TV-Spots präsent, und die Notwendigkeit, T-Mobile in der Werbung mit dem Anti-Doping-Kampf in Verbindung zu bringen, sehen wir nicht", so Frommert weiter. Eine Unterstützung der NADA sei weitaus sinnvoller, da diese dem gesamten Sport zugute komme. Dem Vernehmen nach war für das Presenting ein Betrag von 800 000 Euro reserviert.

Während die ARD bereits Entgegenkommen signalisiert hat, wird T-Mobile am heutigen Donnerstag die finalen Verhandlungen mit dem ZDF führen. Frommert ist zuversichtlich, dass auch der Mainzer Sender einlenken wird. mas

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